Unterbrechungsfreie Stromversorgungen

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Unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV bzw. UPS) haben im wesentlichen zwei Aufgaben:

  • die Aufrechterhaltung der Spannungsversorgung ausgewählter IT-Komponenten über einen bestimmten kurzen Zeitraum hinweg (wenige Minuten bis in den Stunden-Bereich), auch wenn die Elektroversorgung des Raumes oder des Gebäudes ausfällt.

  • das Fernhalten möglicher Störungen der Spannungsversorgung von den IT-Systemen, z.B. kurzzeitige Über- oder Unterspannungen, die die Netzteile der Systeme beinträchtigen oder zerstören könnten.

Weitere Details dazu finden Sie hier.

 

Besonders wichtig ist eine USV-Stützung bei Server- und Speichersystemen, die bei plötzlichem Spannungsausfall mit Datenverlust bzw. Daten-Inkonsistsenz reagieren. Die Systeme müssen vor dem endgültigen Spannungsausfall genügend Zeit haben, um offene Dateien und Datenbanken zu schließen und das Betriebssystem geordnet herunterzufahren - nur dann ist ein problemloser Neustart der Systeme möglich. Voraussetzung für diese Sicherungsmaßnahme ist eine Kommunikation zwischen USV und Server, z.B. über eine Netzwerk-Schnittstelle oder einfache serielle Verbindungen. Auf dem Server muß eine geeignete Shutdown-Software installiert sein, die auf die Signale der USV hin das System herunterfährt.

Hersteller

pdv-systeme Sachsen bietet USV-Geräte folgender Hersteller an:

  • Online-Systeme in Tower- oder 19"-Ausführung

  • Baureihen A und A-19 bis 3000 VA

  • in der 19"-Ausführung mit separaten Batterie-Baugruppen 

  • Line-Interactive-Systeme in Tower- oder 19"-Ausführung

  • gut skalierte Stufen der Nennleistungen

  • auch Anbieter von Onliner-Geräten

Die Bemessung zu USV-Anlagen und sowie deren Konfiguration gehören zu den Dienstleistungen von pdv-systeme Sachsen (Beratung und Support).

 

Merkmale

Wichtige Klassifizierungsmerkmale einer USV sind:

  • die Nennleistung, die in VA (Volt-Ampère) angegeben wird. Wenn ein System 1000 Watt Leistungsaufnahme hat, dann benötigt man eine USV mit 1.400 VA, dieser Umrechungsfaktor 1,4 gilt generell.

  • die Haltezeit in Minuten, die i.d.R. für Nennlast und für Halblast angegeben wird. Diese Zeitdauer ist die USV in der Lage, die angeschlossenen Systeme zu stützen.

  • das Funktionsprinzip: das Online-Verfahren und das Offline- bzw. Line-Interctive-Verfahren. Beide unterscheiden sich technisch grundlegend. 

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Online-Verfahren gegenüber Offline-/Line-Interactive-Verfahren:

  • galvanische Trennung zwischen Eingangs- und Ausgangsspannung

  • Ausgangsspannung wird mit Wechselrichter völlig "neu" aus der Batteriespannung erzeugt

  • damit vollständiges Fernhalten von Störungen der Eingangsseite auf der Ausgangsseite

  • etwa doppelt so teuer wie Offline-Systeme

Für hochwertige IT-Systeme mit kritischen Anwendungen und vor allem in Gebieten störanfälliger Elektroversorgung empfiehlt pdv-systeme Sachsen konsequent Online-USV-Systeme.

Die Lebensdauer einer USV-Batterie ist begrenzt; im Regelfall muß sie nach 3-4 Jahren Betriebszeit ausgetauscht werden. Sie hängt u.a. von der Belastung (Nennlast oder reduzierte Last) und von der Umgebungstemperatur (je wärmer, desto kürzer die Lebensdauer) ab. 

Hochwertige Onlien-USV-Systeme besitzen eine Diagnosemöglichkeit und ein Warnregime bei Unterschreitung einer minimalen Batteriekapazität. Solche Geräte verfügen i.d.R. auch über einen automatischen Bypass-Schalter, der bei Batterieausfall auf "Durchgangsbetrieb" schaltet. Dann tritt zwar kein USV-Ausfall ein, aber die eigentlichen USV-Funktionen sind außer Betrieb und die nachgeschalteten Systeme ungeschützt. Eine regelmäßige Prüfung des Batterie-Status ist unerlässlich.