Ethernet |
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Jede Station in einem Ethernet-Netzwerk hat eine fest zugeordnete Hardware-Adresse (MAC-Adresse = Media Access Control). Sie ist 48 Bits lang und weltweit eineindeutig. Jedes Datenpaket enthält sowohl die Adresse der sendenden Station (Source Address = Quelladresse) als auch diejenige der Station, die das Paket empfangen soll (Destination Address = Zieladresse). Eine Besonderheit sind die sog. Broadcast-Pakete, die von einzelnen Stationen ausgesendet werden und für alle anderen Stationen bestimmt sind. Die MAC-Adressen werden im OSI-7-Schichten-Modell der Schicht 2 - dem Data Link Layer (manchmal auch MAC-Layer genannt) - zugeordnet. Der Schicht 1 - dem Physical Layer - entspricht die Signalisierung auf dem physikalischen Medium Kupferkabel oder Glasfaserkabel bzw. Funkwellen. In der Schicht 3 - dem Network Layer - können den Ethernet-Stationen sogenannte
IP-Adressen (IP = Internet Protocol) zugeordnet werden, auf deren Basis die weltweite Kommunikation im Internet möglich wird. Die Struktur der Internet-Adressen unterliegt strengen Regeln. Sie sind 32 Bits lang und hierarchisch aufgebaut (Netzwerk-Klassen). Damit kein weltweites Chaos entsteht, werden die "offiziellen" IP-Adressen von internationalen und nationalen Instanzen verwaltet (vergeben). Unabhängig davon können intern in den Netzwerken eindeutige "private" IP-Adressen weitestgehend beliebig vergeben und verwendet werden. |
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