Hinweis zum Supportende einiger Microsoft-Produkte

Wie Sie sicher bereits der Fachpresse entnommen oder im persönlichen Kundengespräch erfahren haben, endet im kommenden Jahr 2020 der Hersteller-Support für einige, wichtige Produkte, die möglicherweise auch bei Ihnen noch im Einsatz sind. Wir möchten Sie daher an dieser Stelle noch einmal auf die bevorstehenden Termine hinweisen, die für folgende drei Produkte gelten:

  1. Windows 7 -> 14. Januar 2020
  2. Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 ->14. Januar 2020
  3. Windows Exchange Server 2010 -> 13. Oktober 2020

Was bedeutet das für Sie?
Mit dem Ende des Support-Lebenszyklus stellt Microsoft ab dem 14. Januar 2020 folgende kostenfreien Updates und Optionen ein:

  • kostenlose Sicherheitsupdates
  • nicht sicherheitsrelevante Updates
  • Produkt-Support-Optionen
  • Online-Aktualisierung des technischen Contents

Viele Kunden haben die notwendige Migration daher bereits abgeschlossen bzw. setzen die Migration gemeinsam mit uns um. Besteht Ihrerseits Interesse an einer Beratung, so nehmen Sie bitte Kontakt mit unserem Vertriebsleiter Andreas Kunath unter kunath@pdv-sachsen.net auf.

Windows 7
Zehn Jahre nach der ersten Version von Windows 7 endet der Support am 14. Januar 2020. Als Windows 7-Kunde haben Sie Benachrichtigungen von Microsoft erhalten, so dass Sie Zeit haben, entsprechende Vorbereitungen zu treffen. Anschließend sind weder technische Unterstützung noch Updates zum Schutz des PCs verfügbar.

Für die meisten Windows 7-Benutzer wird der Wechsel auf ein neues Gerät mit Windows 10 empfohlen. Heutige PCs sind schneller, einfacher, noch leistungsstärker und sicherer und dies bei einem durchschnittlichen Preis, der erheblich geringer ist als der vergleichbare Preis vor acht Jahren.

pdv-systeme Sachsen unterstützt Sie beim Wechsel auf Windows 10. Als baramundi-Partner können wir z.B. das unternehmensweite Rollout von Windows 10 mit Hilfe der baramundi Management Suite (Module OS-Install oder OS-Cloning) planen und projektieren. Dabei werden neue Geräte mit dem neuen (auf Wunsch angepassten) Betriebssystem ausgestattet. Ebenfalls verfügbar ist das InPlace-Upgrade mit Hilfe des Moduls OS-Install, das Ihnen einen Wechsel von Windows 7 auf Windows 10 auf Bestandsgeräten (unter Beibehaltung der Programme und Einstellungen) ermöglicht. Dabei werden von uns auch Begleitthemen wie das Erstellen von Gruppenrichtlinien und Setzen von speziellen Windows 10-Sicherheitseinstellungen mit betrachtet.

Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2
Für die beiden Serverversionen Microsoft Windows Server 2008 und 2008 R2 bietet Microsoft Upgrade-Pfade auf die Zielversionen Windows Server 2016 oder 2019 an. Die Reihenfolge der Installationen ist in jedem Falle einzuhalten, gleich welche Zielversion eingesetzt werden soll.

Speziell beim Einsatz von Windows Server 2019 ist darauf zu achten, dass dies von Drittanbietern unterstützt wird und die einzusetzende Hardware / Virtualisierungsumgebung kompatibel ist. Der Support für Windows Server 2016 endet im Januar 2022, während der Extended Support bis Januar 2027 bestehen bleibt. Bis dahin werden Sicherheitsupdates für Windows Server 2016 erscheinen.

Exchange Server 2010
Microsoft hat am 16.09.2019 angekündigt, das ursprüngliche festgelegte Supportende von Exchange Server 2010 am 14. Januar 2020 auf den 13. Oktober 2020 zu verschieben.

Da aber in vielen Umgebungen der Exchange Server 2010 auf der Betriebssystemplattform Windows Server 2008 R2 bereitgestellt wird, ist das Enddatum im Januar weiterhin von Relevanz.

Mit dem Ende des Supports für Exchange 2010, wird Folgendes nicht mehr von Microsoft bereitgestellt:

  • Sicherheitsupdates für entdeckte Sicherheitslücken
  • Technischer Support bei Problemen, die auftreten können
  • Fehlerkorrekturen für erkannte Probleme, die sich auf die Stabilität und Nutzbarkeit des Servers auswirken können

Der Exchange Server nutzt üblicherweise Schnittstellen, welche eine direkte oder indirekte Kommunikation aus dem Internet zulassen (z.B. OWA, ActiveSync, SMTP). Da ab dem genannten Datum keine bekannt gewordenen Sicherheitslücken mehr geschlossen werden, ist der weitere Betrieb daher als äußert kritisch zu betrachten.

Das bedeutet, wenn Sie noch nicht mit der Migration von Exchange 2010 zu Office 365 oder zu einer neueren Exchange Server Version begonnen haben, ist es jetzt an der Zeit mit der Planung zu beginnen. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.

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